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Trends in der Webseiten-Entwicklung

Kaum eine Branche ist so schnellen Wechseln in der Technologie unterworfen wie die Webseiten-Entwicklung. Was heute noch der letzte Schrei ist, wird morgen bei Kunden nur ein müdes Lächeln erzeugen. Trends im Design sind aber nicht immer nur Modeerscheinungen, sondern sehr oft schlicht das Ergebnis neuer Möglichkeiten. Wir wollen die aktuellen Trends vorstellen. Nicht alle werden sich durchsetzen, aber es ist von Vorteil, sie zu kennen.

Die Integration von Bots

An Bots scheiden sich die Geister, sowohl von Designern als auch Marketingexperten. Sie haben durchaus ihren Platz, wenn es um die Beantwortung von Anfragen geht. Aber UX-Experten verdrehen die Augen, wenn die rechte untere Ecke permanent durch eine Sprechblase belegt ist, die den Bot erwecken soll. Es braucht bessere Lösungen der Design-Integration, beispielsweise in den Supportseiten, statt dem Nutzer Hilfe anzubieten wenn er gar keine braucht.

Blockchain

Wenn ein Kunde eine Webagentur fragt, ob man auch Blockchain-Technologie verwendet, wird die Agentur meist etwas ratlos sein. Blockchain ist ein Modewort geworden, von dem die meisten nicht wissen was es bedeutet. Mit Webseitenentwicklung hat es nämlich nichts zu tun und kann dort auch gar nicht wirklich eingesetzt werden. Wer aber seine Prozesse oder Produkte mit einer Blockchain-Technologie organisieren und verfolgen will, kann diese natürlich auch in Webseiten integrieren. Der Hype ist aber größer als es die tatsächliche Nachfrage und Anwendungsmöglichkeiten sind.

Progressive Web Apps

Hinter dem Begriff verbergen sich mobile Webseiten, die mehr bieten als nur responsive zu sein. Sie sind eine Mittelding zwischen einer App und einer Webseite, laden schneller auch bei langsamen Verbindungen, brauchen aber nicht installiert zu werden. Die Basis ist immer noch HTML, allerdings wird es voll und ganz ausgereizt.

Single Page Application

Auch mit dieser App wird versucht, vor allem dem mobilen Nutzer eine noch schnellere Bedienung zu ermöglichen. Das geschieht durch Javascript, mit dem Seiten auf dem Gerät dynamisch neu erstellt werden, statt neu vom Server geladen. Damit werden lediglich im Hintergrund die benötigten Komponenten abgerufen. Dieser Trend ist vor allem für alle erfolgversprechend, die mobile Kunden haben, aber keine eigene App entwickeln wollen oder können.

Sicherheit

Seitdem die EU verlangt, dass man die Verwendung von Daten durch Cookies und andere Methoden offenlegt, ist Sicherheit ein großes Thema geworden. Die Datenleaks von Facebook haben das nur noch verschärft. Für das Webdesign bedeutet das, neue Herangehensweisen an die Nutzerdaten zu generieren. Es reicht nicht mehr, die Daten vor anderen zu schützen, sondern man muss dem Kunden die Möglichkeit bieten, darüber zu bestimmen. Hier werden Designer noch enger mit den Programmierern zusammenarbeiten müssen. Es geht auch darum, wie man die Server der Kunden besser gegen Angriffe sichern kann. Denn es kam immer wieder zu Datendiebstahl durch unsichere Webseiten. Das ist eine Aufgabe, die zumindest beim Design der Webseite bereits besprochen werden muss.