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Wie wichtig sind die Inhalte einer Webseite?

Eine Webseite soll verkaufen, aber sie muss auch gefunden werden. Außerdem muss sie sinnvolle Information bieten, die vom Nutzer gesucht werden. Hier entsteht für Designer aber oft ein Dilemma: Zum Einen will man eine Seite nicht mit Text überfrachten, um den User nicht zu langweilen. Zum Anderen verlangen die Suchmaschinen immer mehr Inhalte, die relevant sein müssen.

Im Webdesign bedeutet das, klar zwischen zwei Usergruppen zu unterscheiden: Solche, die über Suchmaschinen kommen und solche, die direkt oder über einen Link die Webseite aufrufen. Wer sich im Netz bekannt machen will, wird nicht umhin kommen, umfangreiche Informationen – Stichwort Longform – zu bieten. Gerade Google will immer mehr Texte haben, die auch noch lang sein müssen und gleichzeitig noch relevant für den Nutzer.

Am einfachsten ist es natürlich, die Suchmaschinen über ein Blog: https://rp-online.de/digitales/internet/besser-gefunden-werden-bei-google-und-co_aid-13082763 zu füttern und parallel eine verkaufsorientierte Webseite zu gestalten, die kurz und knapp informiert. So kann man sicherstellen, dass man genügend Inhalte bereit hält, bietet aber vor allem mobilen Nutzern gleich die richtigen Produkte am Anfang der Seite.

Die Sicht des User kennen

Die Sache hat aber einen Haken. Wenn Google etwas richtig versteht, dann die Sicht der User. Die Suchmaschine liefert aus, was relevant für den User ist. “Wir sind die besten Bäcker” ist nicht relevant, weil das jeder sagen kann, und deshalb wird das Nutzer eher abschrecken. Unternehmen neigen aber immer noch dazu, vor allem bei den Inhalten sich und ihre Produkte zu loben, statt dem Besucher Infos zu geben.

Wenn man ein Auto kaufen will, möchte man ja auch gleich ein Modell sehen und dann die notwendigen Infos haben. Bei Webseiten ist das ebenso der Fall. Deswegen sind die Inhalte auch auf den Startseiten wichtig. Weil hier aber weniger Platz – vor allem mobil – vorhanden ist, muss man mit Keywords und -phrasen arbeiten. Diese sollen die Aufmerksamkeit des Nutzers wecken. Noch immer ziehen Überschriften wie “Die zehn besten”, “Wie man …” oder “Einführung in…”

Bilder sind auch Inhalte

Designer werden ihre Kunden überzeugen müssen, bei der Gestaltung auch die entsprechenden Inhalte im Hinterkopf zu haben. So wie man überlegen muss, ob ein Video auch mobil abgespielt werden kann, müssen die anderen Elemente ebenfalls schnell zu laden sein. Inhalte müssen nicht zwangsläufig Texte sein. Auch Bilder werden von Suchmaschinen erkannt, wenn sie mit einer Beschreibung und ALT-Tags versehen sind. In vielen Fällen sind Bilder sogar die beste Möglichkeit, das Interesse eines Kunden zu wecken.

Die Firma AirBnB hatte in ihren Anfangstagen: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/tourismus-gigant-boomt-airbnb-hype-immer-irrer-56563292.bild.html herausgefunden, dass die Wohnungen am meisten gebucht wurde, die hervorragende Bilder hatten und daraufhin Profifotografen beauftragt, auch die anderen Wohnungen ins rechte Licht zu setzen. Der beste Designer kann eine Webseite nicht erfolgreich machen, wenn die Qualität der Bilder nicht überzeugt. Auch hier ist beim Kunden in vielen Fällen Überzeugungsarbeit notwendig.